Címereslevél-adatbázis - 2879 - Adatlap - AdatbázisokOnline

1.1. Törzsszám : HU MNL OL R 126
1.1. Jelzet : 1_0045
1.1. Raktári szám:
1.1. Raktári egység : nagydoboz
1.2. Restaurált : NEM
1.2. Formátum : könyv
1.2. Állapot : Jó.
1.2. Magasság (cm) : 37,5
1.2. Szélesség (cm) : 30,5
1.3. Nyelv :
  1. német
1.4. Irattípus : adománylevél
1.5. Tárgy :
  1. birodalmi nemesség
  2. címer
  3. előnév
1.6. Fennmaradási forma : eredeti
1.7. Kapcsolódó jelzet :
1.8. Személyek :
  1. Adományozó - Mária Terézia - magyar királynő, erdélyi fejedelemMagyar Nemzeti Levéltár - - -
  2. Adományos - Joseph Johann Feigl - királyi ügyvéd, prágai egyetem jogászprofesszoraMagyar Nemzeti Levéltár - - -
  3. Ellenjegyző - Rudolph Chotek - cseh főkancellárMagyar Nemzeti Levéltár - - -
1.9. Helyek :
  1. Eredeti kiállításának helye - Bécs
1.10. Dátumok :
  1. Eredeti kelte - 1768.12.15

2.1. Megpecsételt : IGEN
2.2. Pecsét(ek) :
.Megpecsételés módjaFelzetFajtaTokÁllapotRestauráltLeírásMéret
1.függőpecsétNEMcsászári-királyi-főhercegi nagyobb pecsétfémtoképNEM 13
3.1. Címer(ek) :
  • Címerleírás: Einen etwas ablangen unten rund in eine Spitze zusammenlaufenden ablangs getheilten Schild, in dessen vorderen blau oder Azurfarben Feldung auf einem grünen Grund die heilige Agnes aufrecht stehend, samt dem zur rechten Seite befindlichen einwerts gekehrten, und im Maul einen rothen Feigel haltenden weis, oder silberfarben Kamm, in der hinderen roth oder rubinfarben Feldung aber ein aufrechts stehender weis oder silberfarber Ancker, dann oberhalb eine silberfarbe Rose zu sehen ist. Auf dem Schild ruhet ein zur Rechten gekehrter offener freyer adelicher gekrönter Turniers Helm mit seinem anhangenden goldenen Kleinod, zur Rechten mit einem gelb oder gold, dann blau oder Azur, zur Linken aber weis oder silber, dann roth oder rubinfarb herabhangenden Helmdecke bekleidet. Ober dem Helm zeiget sich zwischen zweyen, mit ihren Saxen einwärts gekehrten schwarzen Adlers-Flügeln, der vorberschriebene jedoch schregs gelegte silberfarbe Ancker mit der weissen Rose. - Van címerfestmény - - Jó. -
    • Címerszőnyeg: Kísérőcímerek: Magyarország, Ausztria, Csehország.
    • Címerszőnyeg: Előtérben sakkozott padló, háttérben kék ég és tájkép.
    • Pajzs: - Csúcsostalpú négyszögpajzs - Kékkel és vörössel hasított. - nincs - nincs - Nincs - Nincs
      • Címerkép: juh
      • Címerkép: pálmaág
      • Címerkép: virág
      • Címerkép: domb
      • Címerkép: Szent Ágnes
      • Címerkép: horgony
      • Sisak: rostélyos sisak - korona
        • Sisakdísz elem: sasszárny
        • Sisakdísz elem: horgony
        • Sisaktakaró: arany-kék
        • Sisaktakaró: ezüst-vörös
4.1. Narratio : … derselben nach dem Beyspiel seines Großvaters Sebastian Feigels, eines wohlangesessenen Bürgers in der Stadt Arnau Unsers Erbkönigreichs Böheim, dann seines abgelebten Vaters Johann Sebastian Feigls, durch dreyßig Jahre gewesten Brücken-Amt Manns in Unserer Königlichen alten Stadt nicht nur jederzeit wohlverhalten, sondern auch die unteren Schulen mit dem Studio philosophico auf dasiger hohen Schule rühmlich zuruckgeleget, und bereits in Anno siebenzehen hundert fünd und dreyßig unter denen ersten Magistris philosophiae den Gradum erworben, sofort sich auf die Rechts Gelehrsamkeit verwendet, und nach absolvirten Studiis juridicis in Anno siebenzehen hundert acht und dreyßig bey dem Academischen Magistrat als vicesyndicus angestellet, Anno siebenzehen hundert neun und dreyßig aber nach ausgestandener scharfen Prüfung in die Zahl derer Stadt Procuratorum aufgenohmen worden, wie dann derselbe nicht minder nach Antritt Unserer Regierung bey dem feindlichen Einfall in Unser Erbkönigreich Böheim ab Anno siebenzehen hundert ein und vierzig bis siebenzehen hundert vier und vierzig seine unverbrüchliche Treue gegen Uns und das Vaterland in deme eyfrigst an Tag geleget da er bey dem errichteten Academischen Frey Bataillon nicht nur die Stelle eines Auditors, und Secretarii so willig als unentgeltlich vertretten, sondern auch die in Militar Dienst gestandene Academicos auf denen Festungs Werkern Unserer Prager Stätten zu gleichmässiger Treue und tapferen Gegenwehr angefrischet, desgleichen nach feindlicher Eroberung derenselben für die bedrangte Burgerschaft freymüthig das Wort geführet, sodann bey dem zweyten Anfall Unserer Prager Städten und zu derselben Defension abermahlen aufgeruffenen vorerwehnten Academischen Frey Bataillon sich als Cassier gebrauchen lassen, und nach deren Verwältigung durch seine Beredsamkeit bey dem Feind so viel erwürket, daß die Universitaet von denen übergrossen Held Erpressungen verschont geblieben, und als dieses Unser Erbkönigreich Böheim ab Anno siebenzehen hundert sechs und fünfzig bis siebenzehen hundert drey und sechzig zum dritten mahl feindlich überzogen und verheeret wurde, hat Er Joseph Johann Feigl auch hiebey, und vornehmlich bey Unseren in Prag eingeschlossenen zahlreichen Trouppen seine patriotische Treue mehrfältig erwiesen, und sowohl zu deren Verpflegung mittels aufgebrachter Baarschaften und anderer anhanden gegebenen Ratschlägen Unserer Generalitaet emsigst beygestanden, als auch durch seine vertraute Leute von denen Unternehmungen des Feindes verlässliche Kundschaften eingeholet, bey der würcklichen Belager- und Bombardirung zu Lösch, und Rettung derer in Brand gestandenen Hauser mit augenscheinlicher Lebens-Gefahr die besten Anstalten veranlasset, und beynebens das von dem Weinberg-Amts-Directore verlassene Weinberg-Aemtliche Archiv in Sicherheit erhalten. Belangend hiernächst dessen weitere Civil-Dienste, so hat derselbe seine gründliche Wissenschaft, und Fähigkeit in Theoria et praxi dergestalten erprobet, daß er bereits Anno siebenzehen hundert drey und vierzig unter die ersten Practicos gezehlet, und dahero in dessen Anbetracht, dann in seine Integritaet gesezten Vertrauens von vielen Partheyen als Rechts Freund ex officio und in grossen Crida Fällen pro Curatore und Lites anverlanget worden, ingleichen von besagten siebenzehen hundert drey und vierzigsten Jahr an das Weinberg Aemtliche Notariats Officium in beyden Landes Sprachen rühmlich, bescheidentlich und zu allseitiger Zufriedenheit vertretten, in wessen gnädigster Erwegung dann Wir denselben in Anno siebenzehen hundert fünfzig als Landes Procuratorem zu ernennen, und in Anno siebenzehen hundert ein und fünfzig aus eigenem allerhöchsten Antrieb bey der zu Copilirung der neuen Landes Rodnung aufgestellten Comission mit der aufgetragenen Ausarbeitung des partis octavae de Delictis privatis beyzuziehen, und in Anno siebenzehen hundert sechs und fünfzig die königliche Fiscal Adjuncten Stelle zu verleihen bewogen worden seyn, wo dann derselben qua talis zu denen Erbsteuer und alten Cameral-Schulden-Commissionen zugezohen, und schon damalls Unserer gnädigsten Reflexion auf seine weitere Beförderung vertröstet wurde, wie Wir dann denselben zu Bezeugung Unseres höchsten Wohlgefallens und in Betracht seines ausnehmenden Fahigkeit in Anno siebenzehen hundert drey und sechzig die Professuram proxeos forensis auf unserer dasigen hohen Schule allergnädigst anvertrauet, und in Anno siebenzehen hundert fünf und sechzig eben wegen dieses ohnentgeltlich versehenen Lehr-Amts und eines zum Druck beförderten so betitulten systematischen Werks Institutiones Juris Boemici tam publici quam privati, die Beysitzers-Stelle bey dem Senatu Academico in judicialibus mit dem Rang nach dem Decano Facultatis allermildest verliehen, Da nun derselbe ferners nach dem Zeugnuß Unseres Königlichen Obristen Burggrafens als dessen bestellter Mandatarius in Jurisdictionalibus sich jederzeit redlich und gewissenhaft verhalten, auch in Convicts Sachen und anderen wichtigen Fiscal-Anliegenheiten nicht minder in Rechtstrittigen Privat-Vorfällen vornehmlich aber in Causis praegravationis subditorum contra Dominos ab anno siebenzehen hundert drey und fünfzig bis siebenzehen hundert sieben und sechzig von denen hundert acht und fünfzig vorgefallenen Rechts-Handlungen einen nambhaften Theil derselben ohne einigen Gehalt oder Belohnung ausgeführet, auch in dieser seiner patriotischen Treue und Beflissenheit gegen Uns und das gemeine Weesen ferners bis in seine Grube unaussetzlich zu verharren und die seinigen gleichfalls dahin anzuleiten des allerunterthänigsten Erbietens ist, solches auch wohlthun kann, mag und soll.
4.2. Kihirdetési záradék :
4.3. Kiadás :
  1. Áldásy V. No. 835. -
4.5. Megjegyzés :
4.6. Képek :